Zeitungsartikel

Wildblumen­beet im Pfarrgarten

Schon Albert Einstein soll 1949 gewarnt haben: „Wenn die Biene einmal von der Erde verschwindet, hat der Mensch nur noch vier Jahre zu leben. Keine Bienen mehr, keine Bestäubung mehr, keine Pflanzen mehr, keine Tiere mehr, keine Menschen mehr.“ (Quelle: www.reset.org, Bienensterben - das Verschwinden der fleißigen Helfer)
Das Bienensterben ist zu einem ernsten Problem in Europa geworden. Genau diesem Thema haben sich die Pfadfindergruppe „Dachse“ gewidmet und im Frühling als Projekt in den wöchentlichen Gruppenstunden ein Wildblumenbeet im Pfarrgarten gepflanzt.
Begonnen wurde das Projekt, indem die beiden Gruppenleiter Hintergründe und Ursachen zum Bienensterben vorstellten, wie die Monokultur der Landwirtschaft und die Versiegelung von Flächen in den Städten. Mit einem Wildblumenbeet im Pfarrgarten möchte die Gruppe eine Nahrungsquelle für die Bienen schaffen. Zu Beginn wurden die nötigen Arbeitsschritte gesammelt und daraus ein Terminplan erstellt, ehe das alte Beet im Pfarrgarten vom altem Grünschnitt und diversen kleinen Bäumen freigeschnitten wurde. Mit Unterstützung von Hausmeister Urs wurde ein Teil zur Grünschnittannahme gefahren und ein Teil klein gehäckselt und im Garten verteilt. Nun wurden im frei gewordenen Beet die alten Wurzeln ausgelesen und mit neuer Erde aufgefüllt, ehe die Wildblumensamen eingesät werden konnten. Regelmässig wurde gegossen und schon bald spriessten erste Blumen, ehe sie zu blühen begannen.
Das erfolgreiche Projekt fand seinen Abschluss im gemeinsamen Grillabend im Pfarrgarten. Neben einer Nahrungsquelle für Insekten ist das Wildblumenbeet auch ein Hingucker im Pfarrgarten geworden.

Projektstart 16. April 2018
Einsäen am 14. Mai 2018
Blühendes Wildblumenbeet am 23.07.2018